Hinweis: Achtung beim Aufrufen von queermed.de

Hinweis an die Community

Diese Stellungnahme ist das Ergebnis wochenlanger, mehrfachen und letztendlich leider gescheiterten Versuchen einen Konsens zu finden. Deshalb ein transparenter Hinweis für die Nutzer*innen von Queermed Deutschland.

Zum Jahresanfang kam es zu mehreren Hinweisen, dass die Domain queermed.de auf eine fremde Website weiterleitet. Nämlich queer  –  pflege   . de. 

Dies sorgte für die Nutzer*innen für Verwirrung, weil sie bei ihrer Suche nach sensibilisierter Gesundheitsversorgung woanders weitergeleitet worden sind, nämlich zu queeren Pflegeangeboten. Dementsprechend habe ich als Geschäftsführung von Queermed mehrere Kontaktversuche per E-Mail gestartet, in der Hoffnung, die Hintergründe für diese Weiterleitung zu erfahren. Zum Hintergrund: Bei der Gründung von Queermed vor 4 Jahren war die Domain queermed.de bereits anderweitig vergeben. Deshalb musste auf queermed-deutschland.de ausgewichen werden. Nun kam ich leider aus den Kontaktversuchen nur verwirrter heraus als vorher. Denn die Person, die die Domain queermed.de auf die eigene Website weitergeleitet hat, hat mir bis zum jetzigen Zeitpunkt wo ich diese Zeilen schreibe nicht erklären können, warum sie sich gerade diese Domain dafür ausgesucht hat. Und warum sie die Domain nicht freigeben möchte. Stattdessen kam wiederholt der Hinweis, dass die Person ja auch wichtige Arbeit leiste. 

Dieses Thema stand dabei gar nicht zur Debatte, denn es ging für mich in dem Austausch in erster Linie darum, die Verwirrung bei den Nutzer*innen zu lösen und nicht unsere Arbeit einer Wertigkeit zu unterlegen, die sie jeweils in sich selbst ohne weitere Frage innehaben. 

Nach mehreren Versuchen wurde mir dann mitgeteilt, dass die Domain nun auf eine Seite der Deutschen Aidshilfe weitergeleitet wird, da sie auch wichtige Arbeit leiste.  Für mich war damit das Grundproblem leider nicht gelöst, da weiterhin Nutzer*innen mit dieser Entscheidung verwirrt werden und eben nicht darauf stoßen was sie eigentlich suchen. 

Ich hatte mehrmals eine Frist gesetzt, die ich immer wieder verlängert habe, da ich sonst keinerlei Rückmeldungen mehr erhalten habe. Aber auch die Rückmeldungen waren leider weit entfernt von einer Lösungsfindung, die vor allem das Interesse der Nutzer*innen berücksichtigt. 

Ich möchte mich hierbei von dem Verhalten distanzieren, was in meiner Wahrnehmung den Anspruch an einer sensibilisierten Gesundheitsversorgung als auch die jahrelange Arbeit von Queermed  in Abrede stellt. 

Gleichermaßen bin ich ein wenig erleichtert, dass ich für solche Situationen in weiser Voraussicht die Markenrechte für Queermed als Wort- und Bildmarke bereits vor einigen Jahren eingeholt habe. Laut rechtlicher Erstberatung handelt es sich auch um einen Markenverstoß.

Leider bin ich mit meinen bisherigen Versuchen daran gescheitert, eine Lösung zu finden und habe bereits mehrere Organisationen mit der Bitte um Hilfe kontaktiert.

Falls es da draußen sonst helfende Menschen gibt, die mich in dem bisher gescheiterten Austausch unterstützen möchten, wäre ich als Geschäftsführung von Queermed überaus dankbar. 

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Impression aus dem Queermed Geburtstag 2024