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Dr. Robert Wilhelm

Psychotherapie (Klinik)
Oberharz am Brocken
Empfohlen für
queer / lesbisch / schwul / bi / pan
Personen mit Erfahrung sexualisierter Gewalt
weiblich gelesen
Besuchsgrund
Traumatherapie
Behandlung / Beratung bei Depressionen
Behandlung / Beratung zum Thema Persönlichkeitsstörungen, Ängsten, Abhängigkeitserkrankungen
Behandlung / Beratung zum Thema Sexuelle Identität
Sprachen
Deutsch
Versicherung
gesetzlich
privat
Barrierefreiheit
Aufzug vorhanden
Automatischer Türöffner (besonders bei sonst schwerfälligen Türen)
Zugänglich für Rollstuhlnutzer*innen
Weitere Informationen
Terminvereinbarung per E-Mail
Terminvereinbarung telefonisch
Kommentare
Hinweis: Die empfohlene Person kann keine Beratungen anbieten, da es sich hierbei um eine Station handelt und nur längerfristige Behandlungen innerhalb der Station angeboten werden können. | "Bögen und Formulare teilweise sprachlich veraltet (nur Männer angesprochen). Mitarbeitende respektvoll und höflich. Zu Pronomen kann ich keine Aussage treffen, würde aber vermuten, dass die Mitarbeitenden das Pronomen verwenden, was der Mensch sich wünscht. Das Diakonie-Krankenhaus Harz hat ein ausgeprägt christliches Profil, das von den Mitarbeitenden gelebt wird. Gläubige, queere Menschen befinden sich mitunter in einer spannungsreichen Schnittmenge, die Schwierigkeiten hervorrufen oder verschlimmern kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Mitarbeitenden der Station APP hier sehr einfühlsam und klug begleiten und sich ganz klar als "Allys" positionieren - das heißt, für die Rechte, die Integrität und den Wert queerer Menschen einstehen. Auch für Menschen ohne Glaubenskrise oder Glauben halte ich die Therapie auf der APP des Diakonie-Krankenhauses Harz für herausragend gut. Anders als in anderen Therapien habe ich nicht erlebt, dass unter der Leitung von Dr. Wilhelm mein Queersein als Ursache für meine psychischen Probleme in Betracht gezogen wurde. Queere Identitäten und Lebensweisen werden als solche anerkannt und nicht pathologisiert. Behandelt werden die tatsächlichen Probleme. Der Oberarzt Dr. Wilhelm ist gemeinsam mit seiner Station gerade im Prozess, sich auf die Belange queerer Menschen einzustellen. Das ist ein offen ausgesprochener Wunsch des Oberarztes, dem die queere Community offenbar am Herzen liegt. Auch als Christ. Ich habe dabei sehr viel ehrliches Interesse, Reflexionsbereitschaft und Wohlwollen erlebt. Oberarzt und Team befinden sich in einem Prozess hin zu einer sicheren therapeutischen Umgebung für queere Menschen. Das Bemühen erlebte ich als ehrlich und tiefgründig. Da im Team meines Wissens nach niemand in welcher Art auch immer queer ist, sind die Mitarbeitenden besonders abhängig von der Innenperspektive ihrer queeren Patient:innen, um mehr darüber zu erfahren, was es braucht, damit queere Menschen auf der Station APP gut Therapie machen können. Das kann heißen, dass hier und da Sachen erst mal nicht "rund" oder optimal laufen. Ich kann mir vorstellen, dass es hilfreich ist, wenn ein queerer Mensch sich nur dann für die Therapie dort entscheidet, wenn er die Kraft hat auch aufzuzeigen, wo seine Bedürfnisse und Grenzen sind. Idealerweise aus einer wohlwollenden Haltung heraus. Ich habe das Vertrauen entwickelt, dass dort Menschen arbeiten, die es gut machen wollen und sich entwickeln möchten. Die Empfehlung gilt ausdrücklich NUR für die Station APP! Über andere Stationen kann ich keine Aussage treffen."
Zuletzt aktualisiert am: 11. November 2024, 15:19 Uhr
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